Was immer man auch unter dem Begriff Gamificationmethodik verstehen mag, eines ist es 100%ig nicht:
Die eine Lösung für jeden Ansatz. Somit bieten wir hier keine Liste, die sie einfach Schritt für Schritt abhaken können und danach haben Sie – was auch immer – gamifiziert.

Was wir an dieser Stelle jedoch sehr gerne zeigen ist eine Darstellung und Erklärung unserer Herangehensweise an den Entwicklungs- und Kontrollprozess von Gamification für unsere Kunden. Natürlich lernen wir mit jedem weiteren Projekt dazu und auch unser interner Research geht immer weiter. Daher ist diese hier dargestellte Methodik als ‚nicht-in-Stein-gemeißelt‚ zu verstehen. Wann immer möglich und sinnvoll werden wir an dieser Stelle Aktualisierungen vornehmen.

Unser Ansatz

Wir bieten einen Gamification-Full-Service. Das heißt:

  • Aufklärung der Möglichkeiten
  • Analyse der Situation  & Auswahl der geeigneten Herangehensweise
  • Konzeptionierung
  • Umsetzung
  • Ausrollen
  • Begleitung
  • Kontrolle

Dabei läuft der Gestaltungsprozess nicht klassische linear statt, sondern wird laufend abgeglichen und angepasst. Ähnlich der Scrum-Theorie setzen wir ebenfalls auf Transparenz, Überprüfung und Anpassung.

STARTÜBERSICHT GAMIFICATIONMETHODIK; ENGAGINGLAB
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Der Start

Grob gesagt, beginnt mit Punkt 1 die Vorbereitungs- & Analysephase. Um bereits frühzeitig abklären zu können, ob Gamification überhaupt der geeignete Ansatz für eine Kundenanfrage ist, bzw. sein kann, hilft uns die Beantwortung folgender drei Fragen:

  1. Kann es (die gewünschte zu gamifizierende Aktivität) erlernt werden, bzw. kann man besser werden?
  2. Kann die Aktivität selbst, der beteiligten Person, und ihre Wirkung gemessen werden?
  3. Kann man in einer angemessenen Zeit und auf eine individuelle Art und Weise Feedback geben?

Warum gerade diese drei Fragen so bedeutend für den erfolgreichen Einsatz von Gamification sind, wird sich weiteren Verlauf des Prozesses noch verdeutlichen. An dieser Stelle sei gesagt, dass wenn eine dieser Fragen mit „Nein“ beantwortet wird, eine Lösung hierfür gefunden werden muss, bevor es weitergehen kann.

Alle drei Fragen müssen also mit „Ja“ beantwortet werden, um überhaupt eine passende Basis für den Einsatz von Gamification bieten zu können!

Sollte die positive Beantwortung einfach nicht möglich sein, dann gibt es zwar Alternativen mit denen ebenfalls spielerisches Engagement getriggert werden kann, jedoch dann nicht als Gamification, sondern mit Hilfe verwandter Tools, wie z.B. eines klassischen Belohnungssystems, dem Einsatz von Wettbewerben, Simulationen, Serious Games, und ähnlichem.

Als nächstes erfolgt dann die Analyse der Situation. Das bedeutet, dass man sich natürlich genau die Situation betrachtet, für die Gamification eingesetzt werden soll. Diese kann nach innen gerichtet sein, also z.B. ein ganz gezielter Prozess wie Mängelbearbeitung oder Kundenservice, ein allgemeiner Vorgang wie Projektmanagement oder Weiterbildung, die Nutzung einer bestimmten Software oder nach außen gerichtet sein wie Kundenbindung, Marketingaktionen oder Recruiting.

Zusätzlich gilt es hier auch ganz genau den Kontext mit in die Betrachtungsweise einzubeziehen. Welche Unternehmenskultur liegt vor, welche Vorgaben müssen beachtet werden, in wie weit spielen gesetzliche Rahmenbedingungen eine Rolle, bestehen Überschneidungen mit anderen Bereichen, und mehr.

 

Der 2. Schritt

Nach dieser Vorarbeit können wir mit Gamification beginnen. Nun gilt es die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir bereiten das Spielfeld vor. Wie diese Rahmenbedingungen im groben aussehen, haben wir hier beschrieben. Die 5 Säulen bilden auch das Rückgrat unserer Gamificatiomethodik.

Mit der Zeit werden wir hier auch alle weiteren Schritte, Modelle und Werkzeuge veröffentlichen und beschreiben, die elementar für Gamification sind.